Jesu Worte aus dem Evangelium von Matthäus 6, 33-34 war Gundlage "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat."
Der Gottesdienst, gehalten von der Priesterin, entwickelte sich entlang der Bibellesung, die von einigen Jugendlichen vorgetragen wurden. Jesus sprach im Matthäus 6 vom Schätzesammeln und Sorgen. Für unsere heutige Gesellschaft mit ihrer starken Betonung des Materiellen, der Sicherheit, des Status, der Leistung und Stärke sind die Worte von Jesus geradezu provokativ. Sie werden gerne ignoriert und allenfalls nur für den Sonntag als halbwegs tauglich bewertet.
Der Gottesdienst zeigte eindrücklich, dass es darum geht, die Prioritäten richtig zu setzen. Bei allem was wir tun nicht kleingläubig handeln, sondern Gott immer wieder ganz vertrauen und ihn auf unseren Weg mitnehmen und ihm unsere Entscheidungen anbefehlen. Jesus betonte ganz klar, dass uns alles zufallen wird, was wir bedürfen, wenn wir in unserem Leben stets zuerst nach Gott und seiner Gerchtigkeit trachten.
Die Priesterin veranschaulichte diese Botschaft von Jesus mit einen Blatt Papier, das sie zeigte und dabei die Anwesenden aufforderte, es zu beschreiben. Zuerst wurde von einigen festgestellt, dass sich in der Mitte des Blattes ein schwarzer Punkt befindet. Erst später ist anderen aufgefallen, dass der gösste Teil des Blattes ein leuchtendes Gelb war. Wir Menschen neigen dazu, zuerst immer den "schwarzen Tolggen", das Problem, unsere Sorge, unsere Krankheit unsere Angst zu sehen und in unserem Fokus zu haben, bevor wir das viele Gute bemerken, das uns geschenkt ist.